Nimm dir Zeit für dich – Du bist es wert!

Hast du heute schon einen Moment nur für dich gefunden?

Eine heiße (!) Tasse Kaffee oder Tee? Ein paar ruhige Minuten zum Durchatmen? Vielleicht sogar ein kleiner Spaziergang oder ein Moment zum Innehalten?

Elternsein ist wunderschön – und ganz schön fordernd.

Ganz ehrlich: Mama oder Papa zu sein ist ein Vollzeitjob ohne Pause.

An manchen Tagen schaffen wir es nicht mal, in Ruhe etwas zu essen. Unsere To-do-Liste? Endlos. Die Wäsche wartet, das Baby zahnt, die Küche sieht aus wie nach einem Tornado – und wir? Stehen oft noch in den Sportklamotten vom Morgen, ohne je auch nur einen Schritt gemacht zu haben.

Unsere Tage sind gefüllt mit schmutzigen Windeln, Spucktüchern, zerdrückten Bananen auf der Hose – und manchmal auch im Haar – und trotz allem mit ganz viel Liebe.

Aber irgendwo zwischen all dem Trubel verlieren wir manchmal das Wichtigste aus dem Blick: uns selbst.

Zeit für dich – klingt leicht, ist es aber nicht.

In der Theorie wissen wir es alle: Wir sollten uns regelmäßig Zeit für uns selbst nehmen.

In der Praxis fühlt es sich oft unmöglich an. Zwischen Stillen, Haushalt, Terminen und der nie endenden To-do-Liste bleibt wenig Luft zum Atmen – geschweige denn zum Entspannen.

Und doch: Selbstfürsorge ist keine Luxus-Auszeit. Sie ist notwendig.

Me-Time schaffen – auch wenn’s schwerfällt

Selbstfürsorge muss nicht perfekt sein. Es geht nicht um Wellness-Tage oder stundenlange Auszeiten, sondern um kleine, bewusste Momente im Alltag. Vielleicht nutzt du die Zeit, wenn dein Baby schläft, für ein paar Minuten frische Luft auf dem Balkon. Oder du gönnst dir eine große Tasse Tee – und trinkst sie ganz bewusst (auch wenn du sie zweimal aufwärmen musst). Vielleicht blätterst du kurz in einem Magazin, hörst deinen Lieblingspodcast oder schließt einfach für einen Moment die Augen und atmest durch.

Auch ein fester Termin im Kalender – „10 Minuten Ich-Zeit“ – ganz ohne Handy, Wäschekorb oder To-dos, kann helfen, sich selbst nicht zu vergessen. Wenn dein Partner oder jemand aus der Familie da ist, bitte bewusst um 30 Minuten zum Abschalten. Und unterwegs wirken ein paar Minuten mit Musik auf den Ohren oft wie ein kleiner Kurzurlaub.

Und manchmal sind es auch die kleinen Helfer im Alltag – wie eine Babytrage, die dir die Hände frei lässt, dein Baby aber trotzdem ganz nah bei dir hält. Nähe und Freiheit müssen sich nicht ausschließen – vor allem dann nicht, wenn sie dir ermöglichen, dich zwischendurch auch mal selbst zu spüren.

Jede Minute zählt – und du musst dich dafür nicht rechtfertigen. Du brauchst das. Und dein Baby profitiert genauso davon wie du selbst.

Du kannst nur geben, wenn du auch auftankst

Als Eltern tendieren wir oft dazu, uns selbst ganz hinten anzustellen. Aber:

Wenn wir leer sind, können wir auch nichts geben.

Nur wenn wir gut für uns selbst sorgen, können wir geduldig, präsent und liebevoll für unsere Kleinen da sein.

Deshalb:

🖤 Gönn dir heute einen kleinen Moment nur für dich.

🖤 Du verdienst es, dich gesehen, gehört und umsorgt zu fühlen.

🖤 Du bist eine tolle Mama. Ein wunderbarer Papa.

🖤 Und du machst das alles großartig.

Atme tief durch. Du schaffst das – und du bist nicht allein. 💛